Bachsaibling
Die Heimat dieser farblich attraktiven Art ist Nordamerika, wo sie von Nordkanada bis zum südlichen USA - Staat Georgia verbreitet ist. Ursprünglich bildeten die Grossen Seen und der Oberlauf des Mississippi die Westgrenze ihres Lebensraumes. Heute ist der Bachsaibling auch im Westen der USA, in Südamerika, Asien und auf Neuseeland verbreitet. Nach Europa wurde er Ende des vorigen Jahrhunderts eingeführt. Sein Körper ist hochrückiger als der der Forelle, das Maul ist endständig und weit aufsperrbar. Der Oberkiefer ist länger als beim Wandersaibling und reicht deutlich bis hinter das Auge, die Mundhöhle ist schwarz gefärbt. Bachsaiblinge gehören zu den farbenprächtigsten Süsswasserfischen, jedoch wechseln die Farben von Population zu Population und verändern sich auch im Laufe des Jahres. Sie leben an ähnlichen Plätzen wie die Bachforelle, auch ihre Nahrungsansprüche sind die gleichen. Daher konkurrieren sie miteinander, was zur Folge hat, dass die Forelle meist den Bachsaibling verdrängt. Bachsaiblinge vertragen auch das sauerstoffärmere Wasser in den Quellgebieten und saures Wasser mit niedrigem pH-Wert, falls es nur genügend kalt ist (bis16'C). An manchen Abschnitten ist er daher der einzige Fisch. Im Unterschied zur Forelle benötigt er auch keinen gegliederten Grund mit Verstecken und kann auch in regulierten Wasserläufen leben. Mit zwei oder drei Jahren erreicht er seine Geschlechtsreife und laicht meist von Oktober bis Dezember. Ähnlich den Forellen schlägt er eine Laichgrube in den Grund, die zur Eiablage dient. Die Eier werden durch die Wirbelbewegung des Elternpaars in den Grund eingewühlt. Ihre Entwicklung dauert ca. 100 Tage. Da Saiblinge und Forellen ähnliche Laichplätze aufsuchen, kommt es zuweilen zur Entstehung von unfruchtbaren Kreuzungen mit einem marmorierten Farbkleid. S. namaycush wird manchmal zur selbständigen Gattung Cristivomer gerechnet. Er gehört zu den grössten Süsswasserlachsen und wird bis zu 45 kg schwer. Seine Heimat sind die kanadischen Seen und Flüsse, wo er ein geschätzter Nutzfisch ist. In den Großen Seen werden seine Bestände vom vordringenden Meerneunauge, aber auch von der anwachsenden Verschmutzung reduziert

Aesche
In Körperform und Äusserem ähnelt die Äsche den Maränen und einigen Karpfenartigen, ihr Erkennungsmerkmal ist die breite und hohe Rückenflosse der Männchen. Jüngere Exemplare sind silbrigweiss gefärbt und haben einen graugrünen bis dunkelblauen Rücken und einen regenbogenfarbenen Schimmer auf den Seiten. Geschlechtsreife Tiere sind dunkler und tragen schwarte Flecken auf Körper und unpaaren Flossen. In der Fortpflanzungszeit zeigen besonders die Männchen ein intensiv bunt gefärbtes Kleid, die Rückenflosse glänzt in Rotviolett und anderen Farben des Regenbogens. Äschen benötigen keine Verstecke, da sie in Schwärmen das offene Wasser bewohnen und ihren Standort selten wechseln. In den Flüssen bevorzugen sie solche Stellen, an denen träge fliessendes Wasser mit Stromschnellen abwechselt. Dieser Flussabschnitt wird Äschenregion genannt. Hier fangen sie Larven von Wasserinsekten, Weichtiere und auf das Wasser gefallene Landinsekten. Die mit zwei oder drei Jahren geschlechtsreifen Fische werden 5-6 Jahre alt, in Ausnahmen auch 10 Jahre. Von März bis Mai laichen die Äschen paarweise in grossen Gruppen über kiesigem Grund. Tagsüber verteidigen die Männchen ihre Laichplätze vor ihren Konkurrenten und lassen auch keine unreifen Weibchen ins Revier. Die Larven wachsen schnell heran, so dass sie Ende des ersten Lebensjahres 8-15 cm lang sind. Angesichts der sich verschlechternden Bedingungen für eine natürliche Fortpflanzung vermehrt man die Äschen heute auch beim Fischereiverein Werdenberg künstlich. Sportfischer stellen der Äsche mit der Angel gern nach. Ihr gut schmeckendes Qualitätsfleisch duftet in frischem Zustand nach Thymian
Aal
Der langgestreckte Körper des Aales ist fast sprichwörtlich bekannt, die kleinen Schuppen sind tief in der schleimigen Haut versteckt. Bei geschlechtsunreifen Tieren ist der Rücken dunkelbraun bis dunkelgrün,

Der Körper der Barbe ist fast walzenförmig, mit hoher, aber kurzer Rückenflosse. Das unterständige Maul hat fleischige Lippen und vier dicke Bartfäden. Die Schlundzähne sind zweireihig angeordnet. Während der Rücken olivgrün bis braungrün gefärbt ist, sind die Seiten goldfarben, der Bauch gelblich bis schmutzig weiss, die Afterflosse und die paarigen Flossen rötlich, die Rücken- und Schwanzflosse dunkler. Barben zählen zu den größeren Arten, wobei die Weibchen deutlich schneller wachsen als die Männchen. Im Alter von 4-6 Jahren tritt die Geschlechtsreife ein. Die Fische laichen von Mai bis Juli in belebter Strömung und über Kiesgrund. In den Eierstökken kann man zwei oder drei Rogentypen unterscheiden, was bedeutet, daß die Eier portionsweise abgelaicht werden. Ihre Zahl schwankt zwischen 35-60 Tausend je Kilo Körpergewicht des Muttertiers. Nach 5-10 Tagen schlüpfen die Larven. Barben ernähren sich hauptsächlich von benthischen Wirbellosen, aber auch von Algen und Kleinfischen. Barben sind typische rheophile Fische, lieben also Gewässer mit starker Strömung. Nach ihnen werden die Oberläufe mit Stein- oder Kiesgrund Barbenregion genannt. Sie leben in Schwärmen am Grund, wo sie sich ihre Nahrung suchen. Dabei wenden sie mit der fleischigen Schnauze liegende Steine um. Im Winter verringern sie ihre Aktivität und machen eine Zeit der Winterruhe durch. Barben werden besonders von Sportanglern gefangen, die sie als Sportfisch hoch schätzen. Am besten lassen sie sich abends angeln oder im vom Regen getrübten Wasser, in dem sie eifrig nach Nahrung suchen.

die Seiten und der Bauch sind gelblich, zuweilen goldfarben. Bei erwachsenen Exemplaren wird der Rücken nach und nach fast schwarz und der Bauch silbrig. Weissliche Aale leben als erwachsene Tiere in den Flusssystemen ganz Europas und Nordafrikas. Werden sie an der Rückkehr ins Meer gehindert, so wachsen sie im Süsswasser sehr schnell und das Weibchen erreicht im 10. Lebensjahr 70-90 cm Länge. Weibchen werden mit 5 - 10 Jahren geschlechtsreif und schwimmen - falls sie ins Meer zurückgelangt sind - gemeinsam mit den in den Flussmündungen verbleibenden Männchen zu den Laichplätzen, von denen man annimmt, dass sie sich im Saragossameer zwischen den Bermudas

Bachforelle
Unerlässlich ist für die Bachforelle kaltes, reines Wasser mit hohem Sauerstoffgehalt. Besonders bevorzugen sie reichgegliederte Wasserläufe mit zahlreichen Verstecken bis in eine Höhe von etwa 1500 m ü.d. M. Bachforellen besetzen und verteidigen ein Revier, dessen Grenzen vor allem von der Sichtweite bestimmt werden. Sie leben vorwiegend von Wasserinsektenlarven, auf das Wasser gefallenen Land Insekten, Fischeiern, Kleinfischen und Fröschen. Ihre Geschlechtsreife tritt im zweiten bis vierten Lebensjahr ein, bei Männchen meist ein Jahr früher als bei Weibchen